WG-Bewerbung schreiben: Was wirklich ankommt
«Hey, das Zimmer klingt cool, ich wär interessiert!» — solche Nachrichten landen in vielen WGs direkt im Papierkorb. In der Schweiz, besonders in Uni-Städten, konkurrierst du oft mit 50 oder mehr Bewerbern. Eine gute Bewerbung ist kein formeller Brief, sondern ein echter erster Eindruck.
Warum die meisten Bewerbungen scheitern
- Zu kurz und generisch
- Kein Bezug zur konkreten WG
- Fokus nur auf dem Zimmer, nicht auf den Menschen
- Fehlende Infos über dich als Mitbewohner
Die Struktur einer guten Bewerbung
Eröffnung mit Bezug: Zeig, dass du das Inserat gelesen hast. «Eure Regel, dass sonntags gemeinsam gekocht wird, klingt genau nach dem, was ich suche» wirkt besser als «Ich suche ein Zimmer in Zürich».
Kurz über dich: Alter, Beruf/Studium, Tagesrhythmus (Frühaufsteher oder Nachteule?). Das hilft der WG einzuschätzen, ob der Alltag passt.
Was du mitbringst: Nicht nur «ich bin nett», sondern konkret: «Ich koche gerne, bin ordentlich in Gemeinschaftsräumen und bin oft am Wochenende unterwegs.»
Warum diese WG: Was reizt dich an genau dieser Gruppe? Authentizität ist wichtiger als Schmeichelei.
Abschluss: Freundlich, klar, mit Vorschlag für ein Kennenlernen — «Hätte ich die Möglichkeit, euch und die Wohnung kennenzulernen?»
Länge: Kurz, aber nicht leer
Drei bis fünf Absätze reichen. Ein halber Roman wirkt ebenfalls unpassend. Ziel: Die WG soll nach dem Lesen ein Bild von dir im Kopf haben.
Fotos: Ja, aber mit Bedacht
Ein freundliches Profilbild hilft. Keine Urlaubsschnappschüsse mit Sonnenbrille — die WG will wissen, mit wem sie den Morgenkaffee trinkt.
Was WG Match anders macht
Statt kalte Bewerbungen an anonyme Inserate zu schicken, matchst du auf WG Match nach Vibe — Lifestyle, Interessen und Erwartungen. Wenn ihr matched, wisst ihr beide schon, dass die Chemie grundsätzlich stimmen könnte. Die Bewerbung wird zum Gespräch, nicht zum Lotteriespiel.
Finde Mitbewohner, die wirklich zu dir passen — nach Vibe statt Zufall.